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Offshore-Windpark Nordsee Ost: Alle Windkraftanlagen auf See errichtet

  • 6-Megawatt-Turbinen der Firma Senvion
  • Zwei verschiedene Installationsmethoden genutzt
  • Kommerzielle Inbetriebnahme im FrĂŒhjahr 2015

Hinter dem Installationsteam des Offshore-Windparks Nordsee Ost liegen ereignisreiche Wochen. Rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland wurde ĂŒber Weihnachten die letzte der insgesamt 48 Windkraftanlagen erfolgreich errichtet.

„Mit gleich zwei Installationsschiffen haben wir an der Fertigstellung der 48 Windkraft-anlagen gearbeitet und neben der herkömmlichen Rotorsternmontage erstmals die RotorblĂ€tter der 6-Megawatt-Turbine auf See auch einzeln an der Nabe angebracht“, erklĂ€rt Marcel Sunier, Projektdirektor fĂŒr den Windpark Nordsee Ost bei RWE Innogy. „In nur sieben Monaten konnten wir ĂŒber Weihnachten die Turbineninstallation erfolgreich abschließen. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt nun der Inbetriebnahme. Ziel ist es, die Windkraftanlagen sukzessive ans Netz anzuschließen und die vollstĂ€ndige Betriebsbereitschaft aller Anlagen bis zum kommenden FrĂŒhjahr sicherzustellen. Die erste Anlage hat bereits den Probebetrieb aufgenommen und speist konstant grĂŒnen Strom ins Netz ein.“

Die Errichtung der insgesamt 48 Windkraftanlagen erfolgte vom Basishafen in Bremerhaven aus. Ebenso wie die Fundamente wurden auch die Turmsegmente, Gondeln und RotorblĂ€tter auf der FlĂ€che des Eurogate-Containerterminals gelagert, vormontiert und auf die Installationsschiffe „Victoria Mathias“ und „Friedrich Ernestine“ verladen.

Andreas Nauen, CEO Senvion SE: „Wir sind stolz, dass wir dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umgesetzt haben. Mit unserer erprobten Technologie erreichen wir offshore durchschnittlich 4.000 Vollaststunden. Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Netz-StabilitĂ€t.“

Die einzelnen Komponenten der 6-Megawatt-Turbinen der Firma Senvion beeindrucken mit ihren gewaltigen Dimensionen: Mit rund 160 Metern Höhe vom Meeresspiegel bis zur Blattspitze ĂŒberragt die Windkraftanlage den Kölner Dom. Die Gondel hat ein Gewicht von ca. 350 Tonnen und etwa die Abmessungen eines Einfamilienhauses. In ihrem Inneren befinden sich die Maschinenkomponenten wie Getriebe und Generator. Der Turm, bestehend aus zwei einzelnen Segmenten, ist insgesamt 70 Meter lang und wiegt ĂŒber 240 Tonnen. Jedes Rotorblatt ist ĂŒber 60 Meter lang und wiegt rund 23 Tonnen. Dies entspricht dem Gewicht von etwa sechs ausgewachsenen Elefanten.

Nach der Fertigstellung und kommerziellen Inbetriebnahme im kommenden FrĂŒhjahr wird der Offshore-Windpark Nordsee Ost ĂŒber eine installierte Leistung von rund 295 Megawatt verfĂŒgen und umgerechnet rund 320.000 Haushalte im Jahr mit Strom versorgen. Ausgestattet mit den derzeit leistungsstĂ€rksten Offshore-Turbinen gehört Nordsee Ost zu den grĂ¶ĂŸten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen KĂŒste.
RWE- Windpark Nordsee Ost RWE- Windpark Nordsee Ost RWE- Windpark Nordsse Ost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meilenstein erreicht: KampfmittelrÀumung im Vorhafen ist abgeschlossen

Nach etwa einem Jahr wurde Ende November endlich die KampfmittelrĂ€umung entlang der SĂŒdkaje im Vorhafen abgeschlossen. Sodass nach dem Abbruch des alten Windkraftanlagen-Fundamentes sowie den, fĂŒr die Herstellung der neuen Hafensohle erforderlichen Felsbaggerungen, mit dem eigentlichen Kajenbau begonnen werden kann.

Bei der KampfmittelrÀumung wurden u.a. folgende Kampfmittel und Störkörper gefunden:

– 500 lb Sprengbombe:   4 StĂŒck
– 500 lb Sprengbombe-Zerscheller mit ZĂŒnder:  1 StĂŒck
– Zerscheller / Zerschellerteile:  6 StĂŒck
– Deutsche Bomben 4 kg 1. Weltkrieg:   2 StĂŒck
– Carbonitbomben 1. Weltkrieg:  ca. 10 StĂŒck
– Ankertaumine:  1 StĂŒck
– 15mm Brandsprenggranaten:  43 StĂŒck
– 2cm Flak Munition:  137 StĂŒck
– 7,62mm Patronen / HĂŒlsen:  22 StĂŒck

– Betonbruch ca. 250 to
– Buntsandstein ca. 200 to
– Stahlschrott ca. 20 to
– Autoreifen ca. 8 to

Insgesamt wurden ca. 1.300 Störkörper grĂ¶ĂŸer als 50 kg geborgen. Anschließend die mit Sand gefĂŒllten BigBags und die Container, die als Splitterschutz fĂŒr die KampfmittelrĂ€umung gedient haben, zurĂŒckgebaut. Auch der SĂŒddamm ist somit wieder benutzbar.

RĂŒckbau Splitterschutzwand

RĂŒckbau Splitterschutzwand

SĂŒddamm - RĂŒckbau der Kontainer

SĂŒddamm – RĂŒckbau der Container

SĂŒdkaje und SĂŒddamm

SĂŒdkaje und SĂŒddamm

Einwohnerversammlung auf Helgoland – HGH informiert ĂŒber den Stand des Ausbaus der HelgolĂ€nder HĂ€fen

Im Rahmen der Einwohnerversammlung am 19.11.2014 hat die HGH ĂŒber die aktuellen Entwicklungen des Ausbaus der HelgolĂ€nder HĂ€fen berichtet.

Folgende SachstÀnde wurden prÀsentiert:

  • Aktueller Sachstand BauausfĂŒhrung Vorhafen / SĂŒdkaje
  • Aktueller Planungsstand Binnenhafen / SĂŒdostufer
  • Aktueller Planungsstand „Heliport“
  • Aktueller Stand technische Machbarkeitsstudie „Verkehrsanlandung“

Die PrÀsentation können Sie unter folgendem Link herunterladen:

 

 

 

 

PrÀsentation-Einwohnerversammlung

Halbzeit bei der Turbineninstallation fĂŒr den Offshore-Windpark Nordsee Ost

  • Die HĂ€lfte aller Windkraftanlagen ist vollstĂ€ndig fertiggestellt
  • Erste Windturbinen ab Herbst am Netz
  • VollstĂ€ndige Inbetriebnahme geplant fĂŒr FrĂŒhjahr 2015

Hinter dem Installationsteam des Offshore-Windparks Nordsee Ost liegen ereignisreiche Wochen. Rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland wurdeim Oktober das letzte Rotorblatt der 24. Windkraftanlage erfolgreich installiert. Damit ist nun – rund drei Monate nach der ersten Anlage – die HĂ€lfte aller 48 Windkraftanlagen vollstĂ€ndig errichtet.

die vollstÀndige Pressemitteilung finden Sie HIER

Einzelblattmontage

Einzelblattmontage

 

 

 

 

 

 

Rotorsterne an Bord des Installationsschiff "Victoria Mathias"

Rotorsterne an Bord des Installationsschiff „Victoria Mathias“

Windturbine Senvion

Windturbine Senvion

kuriose Bombenfunde im Vorhafen

Überraschenderweise wurden im Zuge der Baumaßnahmen im Vorhafen mehrfach kleine Bomben aus dem 1. Weltkrieg gefunden. Ein Abwurf im 1. Weltkrieg ist auszuschließen, da es auf Helgoland wahrscheinlich keine Kriegshandlungen gab und es eine landseitige Fundstelle gibt, die erst im Rahmen des 2. Weltkriegs aufgeschĂŒttet wurde.

Es kann nur gemutmaßt werden, ob die kleinen Bomben mit ca. 8 kg Gesamtgewicht aus LagerbestĂ€nden der EnglĂ€nder stammen und im Zuge der geplanten Sprengung der Insel zur Entsorgung auf die Insel gebracht wurden.

Bombe aus dem 1. Weltkrieg

Bombe aus dem 1. Weltkrieg

durch die gezeigte Technik wurde diese Art Bomben abgeworfen

durch die gezeigte Technik wurde diese Art Bomben abgeworfen

 

 

E.ON BetriebsgebÀude wird bezogen

Das BetriebsgebĂ€ude fĂŒr den Windpark Amrumbank West am Rickmer-Bock-Wai 1220 wurde bezogen. Nachdem die RĂ€umlichkeiten mit Möbeln, WerkstattausrĂŒstung und EDV-Infrastruktur ausgestattet wurden, arbeiten die ersten E.ON Mitarbeiter dort. Zurzeit sind dort die Bauleiter fĂŒr den Windpark tĂ€tig, welcher nördlich von Helgoland errichtet wird. Ab April 2015 werden die Servicetechniker dort einziehen, die fĂŒr einen störungsfreien Betrieb des Windpark sorgen sollen.
Das GebĂ€ude verfĂŒgt ĂŒber rund 35 BĂŒroarbeitsplĂ€tze, diverse WerkbĂ€nke, LagerkapazitĂ€t fĂŒr ca. 240 Paletten, UmkleiderĂ€umen, KĂŒche und sowie einen Steuerungsraum fĂŒr den Windpark Amrumbank West.

Derweil laufen die Arbeiten am Hangar im Rickmer-Bock-Wai 1230. Fertigstellung wird sein im November 2014.

Im Windpark schreitet die Installation der Turbinenfundamente weiter voran. Aktuell sind rd. 40 von 80 Monopiles gerammt und mit sogenannten Transition Pieces ausgestattet. Das parkeigene Umspannwerk wurde bereits im April 2014 auf seinen Stelzen montiert.

Der Rasen ist gemÀht - Es kann losgehen

Der Rasen ist gemĂ€ht – Es kann losgehen

 

Das parkeigene Umspannwerk (E.ON Offshore Substation – EOS)

Das parkeigene Umspannwerk (E.ON Offshore Substation – EOS)

 

Helikopterlandeplattform auf Deck 3 des Umspannwerks

Helikopterlandeplattform auf Deck 3 des Umspannwerks

NDR Beitrag – Helgoland profitiert vom Offshore-Boom

Riesige WindrĂ€der, die mitten aus dem Meer sauberen Strom liefern: Sie sind nicht nur wichtig fĂŒr die Energiewende, sie schaffen auch viele neue ArbeitsplĂ€tze. Davon profitiert zum Beispiel Helgoland. Um das Eiland herum werden gleich drei Offshore-Windparks gebaut. Sie sorgen dafĂŒr, dass die Hochseeinsel neben dem Tourismus ein zweites wirtschaftliches Standbein bekommt und sich zu einem wichtigen Offshore-Standort in Schleswig-Holstein entwickelt.

 

Singer: 20 Prozent mehr ArbeitsplÀtze

Über die Auswirkungen freut sich Helgolands BĂŒrgermeister Jörg Singer. „Man muss sich vorstellen, in einer Stadt, in der man wohnt, gibt es plötzlich 20 Prozent mehr ArbeitsplĂ€tze“, sagte er NDR 1 Welle Nord. Die Offshore-Windkraft habe einen Strukturwandel eingeleitet. Und der biete „viele neue Chancen, die die Insel viele Jahre nicht hatte und jetzt gut nutzen kann und umsetzen wird“, so Singer.

Leistung von je 300 Megawatt

Der Windpark Meerwind der Firma WIND MW nordwestlich von Helgoland steht bereits. Die Betreiber warten noch auf den Netzanschluss der Firma Tennet. Beim zweiten Windpark Nordsee-Ost des Betreibers RWE installieren Arbeiter noch die Anlagen. Ende des Jahres wollen sie damit fertig sein. Das Windkraftwerk Amrumbank West baut der Betreiber E.ON zurzeit. Ende kommenden Jahres soll es ans Netz gehen. Wenn alle Windparks fertig sind, sollen sie mit einer Leistung von je 300 Megawatt Strom liefern. Im SĂŒdhafen Helgolands ist außerdem ein ServicestĂŒtzpunkt entstanden. Von hier aus starten die Schiffe mit den Technikern, die die Windkraftanlagen aufbauen und spĂ€ter auch warten.

RTL Nord Beitrag: Windenergie-Standort Helgoland

„Waren Sie schon einmal auf Helgoland? Dem kleinen, etwas eigentĂŒmlichen Naturparadies in der Nordsee? Die Insel mit knapp 1000 Einwohnern ist jetzt um ein paar Bewohner reicher – dank der Windenergie.

Der 30 km entfernte Offshore- Park Nordsee Ost hat nĂ€mlich rund 50 neue Arbeiter nach Helgoland gebracht. Ihr Arbeitsplatz, die Wartungsstation auf Helgoland, wurde am vergangenen Freitag eingeweiht. Die Insel steckt große Hoffnungen in das Offshore-Projekt, auch wenn nicht jeder Insulaner von den Neuankömmlingen begeistert ist. Anna Fleischhauer war vor Ort.“

Um den Filmbeitrag zu schauen, klicken Sie auf:
http://www.rtlnord.de/nachrichten/windenergie-standort-helgoland.html

„Offshore Wind“ prĂ€sentiert umfangreichen Katalog aller CTVs

Cover - Offshore WindSie sind bereits zu Hunderten im Einsatz: Kleine, schnelle und arbeitsfĂ€hige Schiffe, sog. CTV (Crew Transfer Vessel), die aber weitaus mehr können als nur Personal vom Servicehafen zum Windkraftwerk auf See zu bringen. Mittlerweile bietet eine Vielzahl von Firmen diese Schiffe an,dabei variieren Bauformen und Ausstattung nicht unerheblich. Einige davon konnte man z. Bsp. auf derMesse „Seawork International“ in Southampton letzte Woche bewundern. Die Zeitschrift „Offshore Wind“ hat nun einen ganz hervorragenden 124 Seiten starken Katalog aller Schiffe, Betreiber und Schiffsbauer veröffentlicht. Ein„muss“ fĂŒr jeden Kraftwerksbetreiber auf See! WFO News Leser finden den Katalog zum Anschauen in einer kostenlosen online Version hier.

Service- und Betriebsstation fĂŒr den Offshore-Windpark Nordsee Ost fertiggestellt

RWE Innogy hat ihre Service- und Betriebsstation auf Helgoland fertiggestellt. Auf einem rund 3.000 Quadratmeter großen Areal im SĂŒdhafen der Insel ist in rund einem Jahr ein zweigeschossiges GebĂ€ude mit Lagerhalle, BĂŒros und Werkstatt entstanden. Von hier aus soll ĂŒber 20 Jahre hinweg der Offshore-Windpark Nordsee Ost betrieben und gewartet werden, der derzeit rund 30 Kilometer nördlich von Helgoland entsteht. In den vergangenen Wochen wurde das GebĂ€ude vollstĂ€ndig eingerichtet, sodass in den kommenden Tagen die ersten der insgesamt rund 50 Mitarbeiter einziehen werden.
03_offshore-blog
„Es ist schön zu sehen, dass sich das GebĂ€ude nach und nach mit Leben fĂŒllt. Das ist die Belohnung fĂŒr die nicht ganz stressfreie Bauzeit“, erklĂ€rt Peggy Kleidon, verantwortliche Projektingenieurin bei RWE Innogy. „Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern haben wir in kĂŒrzester Zeit ein modernes und vor allem funktionales BetriebsgebĂ€ude errichtet – und das ausschließlich mit nachhaltigen Materialien. Denn wir wollen unseren Neubau mit einer Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft fĂŒr nachhaltiges Bauen krönen. Damit verfolgen wir ein schlĂŒssiges Gesamtkonzept fĂŒr die Erholungsinsel Helgoland, bei dem regenerative Energieerzeugung und nachhaltiges Bauen Hand in Hand gehen.“

Lagerhalle

Lagerhalle

Das BetriebsgebĂ€ude umfasst eine GrundflĂ€che von rund 1.200 Quadratmetern. Auf etwa der HĂ€lfte der GrundflĂ€che befinden sich LagerflĂ€chen und eine Werkstatt. Die andere HĂ€lfte des zweigeschossigen GebĂ€udes beinhaltet Umkleide- und SanitĂ€rrĂ€ume sowie BĂŒros, Aufenthalts- und BesprechungsrĂ€ume und einen Kontrollraum zur Steuerung des Windparks. Auf der AußenflĂ€che können kĂŒnftig Container und grĂ¶ĂŸere Bauteile zwischengelagert werden.

BĂŒrorĂ€ume

BĂŒrorĂ€ume

„Anders als an Land können Windturbinen auf hoher See nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit gewartet und instand gehalten werden. Wellen, Wind und Wetter stellen unsere Servicetechniker vor ganz neue Aufgaben. Kurze Wege, lokale Partner und eine gute, nachgelagerte Servicelogistik sind deshalb wesentliche Voraussetzung fĂŒr den wirtschaftlichen Betrieb solcher Kraftwerke“, erklĂ€rt Nils Feil, Leiter der neuen RWE-Servicestation. „Mit Helgoland haben wir unseren sicheren Hafen gefunden und freuen uns darauf, von hier aus unseren Windpark Nordsee Ost mindestens ĂŒber die nĂ€chsten 20 Jahre hinweg zu betreiben.“

Luftaufnahme des SĂŒdhafens

Luftaufnahme des SĂŒdhafens

Der Wartungsaufwand von Windkraftanlagen auf See ist höher als bei Windturbinen an Land, da die Belastungen durch Wellen und Salzwasser deutlich grĂ¶ĂŸer sind. StandardmĂ€ĂŸig wird eine Windkraftanlage auf See etwa vier bis fĂŒnf Tage im Jahr gewartet. Unvorhergesehene Ereignisse, wie starke StĂŒrme, können weitere Wartungsarbeiten erforderlich machen. FĂŒr die Betriebsbasis auf Helgoland bedeutet das, dass regelmĂ€ĂŸig Schiffe mit Servicepersonal zum Windpark auf See aufbrechen und nach beendeter Arbeit am Abend wieder zurĂŒckkehren. Von der Kaikante aus werden diese Schiffe mit Werkzeug und Ersatzteilen beladen und betankt.

Nach seiner Fertigstellung im FrĂŒhjahr 2015 wird der Offshore-Windpark Nordsee Ost ĂŒber eine installierte Leistung von rund 295 Megawatt verfĂŒgen und umgerechnet rund 300.000 Haushalte im Jahr mit Strom versorgen. Zurzeit werden die 48 Windkraftanlagen der 6-Megawattklasse im Baufeld errichtet. Ab diesem Sommer werden parallel dazu die ersten Wartungsarbeiten an den Fundamenten durchgefĂŒhrt. Die StabilitĂ€t der Fundamente und eine sichere ZugĂ€nglichkeit stehen dabei im Fokus. DurchgefĂŒhrt werden die Inspektionen sowohl ĂŒber als auch unter Wasser: Bei den Überwasserarbeiten werden neben visuellen Inspektionen der Strukturen und des Korrosionsschutzes auch PrĂŒfungen der Schweiß- und Bolzenverbindungen durch fĂŒr Kletter- und Höhenarbeiten ausgebildete Inspektoren durchgefĂŒhrt. Bei den Unterwasserinspektionen kommen spezielle Unterwasser-Tauchboote zum Einsatz.

Das fĂŒr die Wartung zustĂ€ndige Servicepersonal wird auf Helgoland untergebracht. Auf Betreiben von RWE Innogy wurde ein neues Apartmenthaus auf der Insel errichten und vom Unternehmen komplett angemietet. Das Haus mit seinen rund 320 Quadratmetern ist mit 18 Apartments und einem großen Aufenthaltsraum ausgestattet. Ein zweites Haus mit zwölf Apartments hat die Firma Senvion fĂŒr ihre Mitarbeiter angemietet. Damit stehen seit Anfang 2013 UnterkĂŒnfte fĂŒr rund 30 Personen fĂŒr die Offshore-Mitarbeiter von RWE Innogy und Senvion zur VerfĂŒgung.