Archiv fĂŒr den Monat: November 2013

Reaktionen auf die EEG-Reform

Die Senkung der KapazitĂ€ten auf See von 10 auf 6,5 Gigawatt bis 2020 verdeutlicht den eindeutigen Richtungswechsel in der Energiewende. Die KoalitionsplĂ€ne stoßen derzeit auf verschiedene Reaktionen.

Auch wenn das ursprĂŒngliche Ziel von zehn Gigawatt Offshore-Leistung bis 2020 sehr ambitioniert gewesen ist, sendet die starke Reduzierung die falschen Signalen an die Windbranche als Grundpfeiler der Energiewende. Als ökonomisch umstritten gelten zudem die PlĂ€ne, vor allem windstarken Standorten die Förderung zu kĂŒrzen und die Quoten- und Ausschreibungsmodelle.

Bedingt durch die Diskussion ĂŒber die EEG-Umlage stehen die erneuerbaren Energien als vermeintliche Preistreiber derzeit in der öffentlichen Kritik. Dies erfolgt zu Unrecht, da sie langfristig eine deutliche Preissenkung je Kilowattstunde bewirken können. Die Preise fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger erhöhten sich hingegen deutlich, da diese uns nur noch wenige Jahrzehnte zur VerfĂŒgung stehen.

Die Förderung von Öl, Kohle und Gas hat deutliche Konsequenzen fĂŒr die Umwelt. Nach Angaben des aktuellen Klimaberichts 2013 des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) sind die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas auf Werte angestiegen, die seit mindestens den letzten 800’000 Jahre nicht vorgekommen sind. Die CO2-Konzentrationen sind seit der vorindustriellen Zeit um 40% angestiegen, primĂ€r durch die Emissionen aus fossilen Brennstoffen und sekundĂ€r durch Netto-Emissionen aufgrund von LandnutzungsĂ€nderungen. Der Ozean hat ungefĂ€hr 30% des emittierten Kohlendioxids aufgenommen und dadurch eine Versauerung erfahren.

Die Akzeptanz der Bevölkerung fĂŒr die Energiewende steht aufgrund der Preisdebatte auf dem Spiel. WĂ€hrend die Preise fĂŒr die erneuerbaren Energien die Gesamtkosten widerspiegeln, werden die Kosten fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger durch die Strommarktpreise nur zum Teil gedeckt. Nicht enthalten sind zum Beispiel staatliche Subventionen sowie Kosten fĂŒr Umwelt- und KlimafolgeschĂ€den, die sogenannten externen Kosten.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz als Förderinstrument fĂŒr den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Windenergie muss weiterentwickelt werden, aber erhalten bleiben.

Lesen Sie mehr ĂŒber die Reaktionen:
Habeck: „Licht und Schatten“ bei EEG-Ergebnis | NDR.de – Regional – Schleswig-Holstein

Startschuss zu den Baumaßnahmen an der SĂŒdkaje ist gefallen

Die vorbereitenden Maßnahmen der wasserseitigen KampfmittelrĂ€umung im Vorhafen haben begonnen. Zum Schutz der angrenzenden Hafenbereiche wird zunĂ€chst ein Splitterschutzwall entlang der SĂŒdkaje und des SĂŒddamms errichtet. Die ca. 1500 benötigten Bigpacks wurden in bereits gefĂŒlltem Zustand angeliefert und sind sofort einsatzbereit.

Insgesamt wird der 2,5 bis 5 Meter hohe Schutzwall eine LÀnge von ca. 380 Metern erreichen. ZusÀtzlich wird noch ein 30 Meter langer Splitterschutz auf einem wasserseitigen Ponton nahe der jeweiligen RÀumstelle errichtet.

Anlieferung der bereits gefĂŒllten Bigpacks

Anlieferung der bereits gefĂŒllten Bigpacks

Bigpacks werden zu einem Splitterschutzwall gestapelt

Bigpacks werden zu einem Splitterschutzwall gestapelt

 

Weiterer Meilenstein erreicht – Abschluss der Erschließungsarbeiten

Das Projekt „Ausbau der HelgolĂ€nder HĂ€fen“ ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt.
Die Fertigstellung der Erschließung des (neuen) Hafengebietes ist, nach der Baureifmachung des GelĂ€ndes, ein weiterer Meilenstein, der nun erreicht wurde.

Am 31.10.2013 fand, technisch gesprochen, die VOB Abnahme (Abnahme nach Vergabe- und Vertragsordnung fĂŒr Bauleistungen) der Planstraßen A/B statt. Die VOB Abnahme bildet zugleich den Abschluss der Erschließungsarbeiten in den Planstraßen. Mit der Abnahme endet das ErfĂŒllungsstadium des Bauvertrages.

Erschließung des SĂŒdhafengelĂ€ndes

Planstraße Vob

Ansicht der neuen Plantraße A

Begutachtung des Abwasserpumpwerkes

Begutachtung des Abwasserpumpwerkes