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Ab auf die Insel!

innogy Betriebsstation fĂŒr den Offshore-Windpark Nordsee Ost auf Helgoland öffnet am 29. Oktober 2016 die TĂŒren fĂŒr Besucher

Sie haben sich schon immer gefragt, wie ein Windpark auf hoher See betrieben und gewartet wird? Nun haben Sie auf Deutschlands einziger Hochseeinsel die Möglichkeit, genau das herauszufinden und einen Blick hinter die Kulissen der innogy Service- und Betriebsstation fĂŒr den Offshore-Windpark Nordsee Ost zu werfen.
Seien auch Sie dabei und verschaffen Sie sich im Kontrollraum einen eigenen Eindruck vom Betrieb der 48 Windkraftanlagen oder erhalten Sie in der großen Lagerhalle mit angeschlossener Werkstatt einen Einblick in die Wartung von Windturbinen auf See.
Der nĂ€chste Besichtigungstermin ist am Samstag, den 29. Oktober 2016. Die FĂŒhrungen finden um 10:30 Uhr und um 13:00 Uhr statt und dauern jeweils etwa eine Stunde.
Melden Sie sich jetzt an unter communications.innogy@nullrwe.com
Die maximale Teilnehmerzahl liegt pro FĂŒhrung bei 15 Personen. Aus SicherheitsgrĂŒnden ist eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung nicht möglich.
WeiterfĂŒhrende Informationen zum Windpark Nordsee Ost finden Sie unter www.innogy.com

Offshore Servicehafen Helgoland

Offshore Servicehafen Helgoland

Hafenprojektgesellschaft Helgoland – Projekte 2015

Im Jahr 2015 haben uns im Wesentlichen drei Teilprojekte des Ausbaus der HelgolÀnder HÀfen beschÀftigt:

  • Sanierung der SĂŒdkaje
  • Bau des Heliports
  • Planungen des Binnenhafens

 

SĂŒdkaje:

Durch den Bau der SĂŒdkaje kann der Frachtumschlag der Gemeinde Helgoland aus dem Binnenhafen in den Vorhafen verlagert werden. DarĂŒber hinaus wird auch das neue Passagierschiff MS „Helgoland“ hier anlegen können. Die Servicehallen der Offshore Windparkbetreiber sind bereits 2014 auf einer zuvor kampfmittelgerĂ€umten und erschlossenen FlĂ€che von rund 12.000 mÂČ errichtet worden. Die Offshore Windparkbetreiber werden ebenfalls von der neuen Infrastruktur der SĂŒdkaje profitieren, da sie somit – direkt vor ihrer HaustĂŒr – die Crew Transport Vessel (CTV), die die Monteure in den Windpark bringen, beladen können. Vor dem eigentlichen Bau der neuen Kaje wurde Anfang 2015 zunĂ€chst ein altes Windkraftfundament vor dem Ufer abgebrochen. Zeitgleich wurden die restlichen Felsbaggerungen im Vorhafen durchgefĂŒhrt.

Bau der SĂŒdkaje

Bau der SĂŒdkaje

FĂŒr den Bau der SĂŒdkaje wurden anschließend alle 96 StahltrĂ€ger eingerammt und ausbetoniert. Zwei Ereignisse störten einen zĂŒgigen Bauablauf. Zum einen hatten sich Teile der Altkaje gelöst und mussten aufwĂ€ndig vor dem Einbringen gerĂ€umt werden. Zum anderen gab es einen Unfall auf einer Hubplattform, bei der das BohrgerĂ€t in den Vorhafen stĂŒrzte.

Trotz der Hindernisse konnte auch der Einbau der 95 Stahlbetonfertigteile abgeschlossen und mit der HinterfĂŒllung begonnen werden. Mit dem Abschluss der Sanierung und Inbetriebnahme der SĂŒdkaje kann im April 2016 gerechnet werden

Heliport:

Der Sonderlandeplatz fĂŒr Hubschrauber, der sogenannte Heliport unmittelbar sĂŒdlich des Hubschrauberlandeplatzes des Marinefliegergeschwaders 5 wurde im Oktober 2015 fertiggestellt und von der Luftfahrtbehörde des Landes Schleswig-Holstein genehmigt. Seit Ende November haben die Offshore Windparkbetreiber EON und RWE den Flugbetrieb aufgenommen.

Somit steht den Offshore Windparkbetreibern eine weitere Infrastruktur zur VerfĂŒgung, welche Ihnen eine kurze Reaktionszeit bei StörfĂ€llen in die Windparks ermöglicht, wenn die Wellenhöhe einen Überstieg vom Tender auf die WindmĂŒhlen nicht zulĂ€sst.

Bau des Heliports

Bau des Heliports

Binnenhafen:

Ziel dieses Teilprojektes ist die Sanierung des SĂŒd-Ost-Ufers, das aufgrund fehlender Standsicherheit abgĂ€ngig ist und zudem die Vertiefung der Hafensohle, so dass der Binnenhafen wieder besser nutzbar ist. Als Multifunktionshafen kommt dem Binnenhafen besonders bei westlichen und nordwestlichen Wetterlagen eine wichtige Funktion zu, da hier die Schiffe eine ruhige Lage haben.

Baugrunderkundung Binnenhafen

Baugrunderkundung Binnenhafen

Im Jahr 2015 wurde die Vorplanung der Kajenkonstruktion fertiggestellt. Des Weiteren wurde mit einer Baugrunderkundung begonnen, welche neben der Erkennung von Störkörpern vor allem zum Ziel hatte, die Lage des Felshorizontes im Hafenbecken zu lokalisieren. Die erste Bauphase des Binnenhafens soll nach der Sommersaison 2016 beginnen.

 

Watt ’n‘ Gig! mit Minister Meyer auf Helgoland

 

Die Veranstaltung der Gemeinde Helgoland hat am 4. September HelgolĂ€nder, Touristen und Offshorewindparkbetreiber auf einem gelungenen Fest zusammengebacht. Als besonderer Gast war Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) beim Watt ’n‘ Gig sowie dem ebenfalls stattfindenden 4. Offshore-Wirtschaftsforum anwesend.

Der Wirtschaftsministers und der BĂŒrgermeister Jörg Singer sind sich einig, dass Helgoland auf einem guten Weg ist gleichzeitig die Chancen der Energiewende und des Tourismus zu nutzen.

BĂŒrgermeister Jörg Singer (l) mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (r).

BĂŒrgermeister Jörg Singer (l) mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (r).

Trotz des regnerischen Wetters haben viele Menschen die Angebote des Rahmenprogramms wahrgenommen. Neben einer Musikveranstaltung auf dem GelĂ€nde des Marinegeschwader 5 u.a. mit Max and Friends, der sich ĂŒber den Norddeutschen Raum hinaus einen Namen durch die TV Show The Voice of Germany gemacht, hat gab es ein interessantes Rahmenprogramm. So konnte z.B. das beeindruckende Schiff Neuwerk des Wasser- und Schiffahrtsamts Cuxhafen auf einem Rundgang besichtigt werden.

Schiff Neuwerk des WSA Cuxhafen

Schiff Neuwerk des WSA Cuxhafen

Das Schiff wird als Eisbrecher, Notschlepper, Tonnenleger, fĂŒr die Schadstoff- unfallbekĂ€mpfung sowie fĂŒr schiffahrtspolizeiliche Aufgaben eingesetzt.

Die Offshorewindparkbetreiber E.on, RWE und WindMW haben den Besuchern zudem ihre Servicehallen geöffnet und interessante Einblicke in Ihre Arbeit gegeben.

Servicehallen von WindMW, RWE und E.on (v.l.n.r.)

Servicehallen von WindMW, RWE und E.on (v.l.n.r.)

 

 

 

 

Jungfalke von Nordsee Ost-Umspannwerk gerettet

Es liegen ereignisreiche Tage hinter dem Sakerfalken Rocket. Nachdem er rund 300 Kilometer von der Adlerwarte Berlebeck im Teutoburger Wald bis auf die offene Nordsee zurĂŒckgelegt hatte, landetet er erschöpft auf dem Umspannwerk des Offshore-Windparks Nordsee Ost. Dort fanden Servicetechniker des RWE-Windparks das Tier und brachten es an Bord eines Crew-Schiffes nach Helgoland. Auf der Vogelwarte der Hochseeinsel wurde der Falke aufgepĂ€ppelt bis ihn sein Falkner Benjamin Aschmann zurĂŒck nach Hause holte.

„Ich bin sehr froh, dass Rocket sein erstes Abenteuer so gut ĂŒberstanden hat und ich ihn gesund und munter zurĂŒckbekommen habe“, erklĂ€rt Benjamin Aschmann von der Adlerwarte Berlebeck. „Rocket ist mit zwölf Wochen noch ein sehr junges Tier. Er ist mit acht anderen Falken bei uns auf der Anlage im Wildflug gewesen. Dabei hat Rocket die Thermik unterschĂ€tz und dann die Orientierung verloren. Nur so kann ich mir erklĂ€ren, dass er soweit auf die offene Nordsee geflogen ist“.

Sakerfalke "Rocket" auf dem Umspannwerk des Windparks Nordsee Ost

Sakerfalke „Rocket“ auf dem Umspannwerk des Windparks Nordsee Ost

„Dort ist er dann erschöpft auf unserem Umspannwerk Not gelandet“, ergĂ€nzt Ilja Rakoniewski, Senior Offshore Technician bei RWE Innogy. „Oben auf einer Kabeltrasse haben wir den Falken entdeckt. ZunĂ€chst wussten wir nicht, wie wir ihn einfangen sollten. Mit einer Frikadelle hat er sich nĂ€mlich nicht anlocken lassen. Wir haben dann mit der Vogelwarte auf Helgoland Kontakt aufgenommen und mit den Tipps der Fachleute konnten wir Rocket einfangen und nach Helgoland in die Obhut der VogelschĂŒtzer bringen.“

„Dort hat man sich rĂŒhrend um das geschwĂ€chte Tier gekĂŒmmert und dann anhand des Fußrings ermittelt, wem der Falke gehört. Das war wirklich ein ganz besonderer Tag, den wir ebenso wie Rocket nicht so schnell vergessen werden“, fĂŒgt Christian Benedick, Servicetechniker fĂŒr den Windpark Nordsee Ost, hinzu.

Falkner Benjamin Aschmann & Dr. Jochen Dierschke, Leiter der Vogelwarte Helgoland

Falkner Benjamin Aschmann & Dr. Jochen Dierschke, Leiter der Vogelwarte Helgoland

Einen Besuch in der Adlerwarte Berlebeck haben Ilja Rakoniewski und Christian Benedick bereits fest eingeplant. Neben einer riesigen Portion Wiedersehensfreude werden sie dann eine Spende von RWE Innogy in Höhe von 300 Euro im GepÀck haben.

Einstellen der TrĂ€ger an der SĂŒdkaje ist abgeschlossen – Betonfertigteile werden eingehĂ€ngt

Der letzte der 96 TrÀger wurde eingebaut. Das Bohren und Montieren der TrÀger ist damit abgeschlossen.

Nachlaufend zum Setzen der TrĂ€ger erfolgte der Einbau der Gurtung zur RĂŒckverankerung der SĂŒdkaje. Momentan werden bereits die ersten Betonfertigteile zwischen den TrĂ€gern eingehĂ€ngt.

96 eingestellte TrÀger

96 eingestellte TrÀger

StahltrĂ€ger fĂŒr die Betonfertigteile

StahltrĂ€ger fĂŒr die Betonfertigteile

Einsetzen der Betonfertingteile

Einsetzen der Betonfertigteile

Bau der neuen SĂŒdkaje hat begonnen

die KampfmittelrĂ€umarbeiten sowie die vorbereitenden Maßnahmen wie Abbruch eines alten Windkraftfundamentes und das AbfrĂ€sen eines Kajenteils sind beendet. Ebenso wurde die Felsbaggerung zur Vertiefung der Sohle und die Brechung des geförderten Materials abgeschlossen.

Nachdem in einem geeigneten Wetterfenster die Bohrplattform Combifloat auf die Insel gebracht werden konnte, haben nun die eigentlichen Bauarbeiten an der SĂŒdkaje begonnen.

ZunĂ€chst wurden nun Kernbohrung durch die Kaje fĂŒr den spĂ€teren Ankereinbau gesetzt.
Um die standsicherheit der bestehenden Kaje zu gewĂ€hrleisten musste diese zudem temporĂ€r versteift werden. Massive StahltrĂ€ger werden als GrĂŒndung fĂŒr die neue Kaje 8 Meter in den Boden eingebracht. Momentan werden jeweils parallel die Bohrlöcher gesetzt und die TrĂ€ger eingebracht.

Combifloat mit Bohraufbau

Combifloat mit Bohraufbau

Bohrschablone an der SĂŒdkaje

Bohrschablone an der SĂŒdkaje

 

Gleichzeitig - Bohrung und Einbau der TrÀger

Gleichzeitig – Bohrung und Einbau der TrĂ€ger

Fundament der alten Growian 2 Windkraftanlage wird zurĂŒckgebaut

Der RĂŒckbau des massiven Fundamentes von Growian 2 schreitet voran. Growian steht fĂŒr große Windkraftanlage und galt anfangs als ambitionierter erster Schritt der Windkraftentwicklung.

RĂŒckblickend gibt es viele Stimmen von damaligen Akteuren, die besagen, dass mit den beiden Projekten Growian 1 in Kaiser-Wilhelm-Koog (Baujahr 1983-1987) und Growian 2 auf Helgoland (1990 – 1995) demonstriert werden sollte, dass Windkraft nicht effizient funktionieren kann und somit die Akzeptanz der Kernkraft gestĂ€rkt werden sollte.

Im Falle des aus heutiger Sicht ĂŒberdimensionierten Growian 1 und des kleineren Nachfolgers Growian 2 mit einem kaum vertretbaren Reparatur- und Wartungsaufwand mochte das zutreffen. Trotzdem gilt Growian als Startschuss der Windkraftentwicklung und deren Lernkurve zur effizienten Windkraft.

Der Abbruch des Fundamentes hat Symbolkraft, dient er der Schaffung neuer LiegeplĂ€tze unter anderem fĂŒr die Offshore-Windkraftbetreiber, die an genau den anliegenden FlĂ€chen ihre Service und Wartungsstationen errichtet haben. Die Windkraftbranche hat seither viele Innovationen und Entwicklungen hervorgebracht und zeigt, dass es sehr wohl funktioniert.

Growian-Fundament mit starker Bewehrung

Growian-Fundament mit starker Bewehrung

 

RĂŒckbauarbeiten schreiten voran

RĂŒckbauarbeiten schreiten voran

Offshore-Windpark Nordsee Ost: Alle Windkraftanlagen auf See errichtet

  • 6-Megawatt-Turbinen der Firma Senvion
  • Zwei verschiedene Installationsmethoden genutzt
  • Kommerzielle Inbetriebnahme im FrĂŒhjahr 2015

Hinter dem Installationsteam des Offshore-Windparks Nordsee Ost liegen ereignisreiche Wochen. Rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland wurde ĂŒber Weihnachten die letzte der insgesamt 48 Windkraftanlagen erfolgreich errichtet.

„Mit gleich zwei Installationsschiffen haben wir an der Fertigstellung der 48 Windkraft-anlagen gearbeitet und neben der herkömmlichen Rotorsternmontage erstmals die RotorblĂ€tter der 6-Megawatt-Turbine auf See auch einzeln an der Nabe angebracht“, erklĂ€rt Marcel Sunier, Projektdirektor fĂŒr den Windpark Nordsee Ost bei RWE Innogy. „In nur sieben Monaten konnten wir ĂŒber Weihnachten die Turbineninstallation erfolgreich abschließen. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt nun der Inbetriebnahme. Ziel ist es, die Windkraftanlagen sukzessive ans Netz anzuschließen und die vollstĂ€ndige Betriebsbereitschaft aller Anlagen bis zum kommenden FrĂŒhjahr sicherzustellen. Die erste Anlage hat bereits den Probebetrieb aufgenommen und speist konstant grĂŒnen Strom ins Netz ein.“

Die Errichtung der insgesamt 48 Windkraftanlagen erfolgte vom Basishafen in Bremerhaven aus. Ebenso wie die Fundamente wurden auch die Turmsegmente, Gondeln und RotorblĂ€tter auf der FlĂ€che des Eurogate-Containerterminals gelagert, vormontiert und auf die Installationsschiffe „Victoria Mathias“ und „Friedrich Ernestine“ verladen.

Andreas Nauen, CEO Senvion SE: „Wir sind stolz, dass wir dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umgesetzt haben. Mit unserer erprobten Technologie erreichen wir offshore durchschnittlich 4.000 Vollaststunden. Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Netz-StabilitĂ€t.“

Die einzelnen Komponenten der 6-Megawatt-Turbinen der Firma Senvion beeindrucken mit ihren gewaltigen Dimensionen: Mit rund 160 Metern Höhe vom Meeresspiegel bis zur Blattspitze ĂŒberragt die Windkraftanlage den Kölner Dom. Die Gondel hat ein Gewicht von ca. 350 Tonnen und etwa die Abmessungen eines Einfamilienhauses. In ihrem Inneren befinden sich die Maschinenkomponenten wie Getriebe und Generator. Der Turm, bestehend aus zwei einzelnen Segmenten, ist insgesamt 70 Meter lang und wiegt ĂŒber 240 Tonnen. Jedes Rotorblatt ist ĂŒber 60 Meter lang und wiegt rund 23 Tonnen. Dies entspricht dem Gewicht von etwa sechs ausgewachsenen Elefanten.

Nach der Fertigstellung und kommerziellen Inbetriebnahme im kommenden FrĂŒhjahr wird der Offshore-Windpark Nordsee Ost ĂŒber eine installierte Leistung von rund 295 Megawatt verfĂŒgen und umgerechnet rund 320.000 Haushalte im Jahr mit Strom versorgen. Ausgestattet mit den derzeit leistungsstĂ€rksten Offshore-Turbinen gehört Nordsee Ost zu den grĂ¶ĂŸten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen KĂŒste.
RWE- Windpark Nordsee Ost RWE- Windpark Nordsee Ost RWE- Windpark Nordsse Ost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meilenstein erreicht: KampfmittelrÀumung im Vorhafen ist abgeschlossen

Nach etwa einem Jahr wurde Ende November endlich die KampfmittelrĂ€umung entlang der SĂŒdkaje im Vorhafen abgeschlossen. Sodass nach dem Abbruch des alten Windkraftanlagen-Fundamentes sowie den, fĂŒr die Herstellung der neuen Hafensohle erforderlichen Felsbaggerungen, mit dem eigentlichen Kajenbau begonnen werden kann.

Bei der KampfmittelrÀumung wurden u.a. folgende Kampfmittel und Störkörper gefunden:

– 500 lb Sprengbombe:   4 StĂŒck
– 500 lb Sprengbombe-Zerscheller mit ZĂŒnder:  1 StĂŒck
– Zerscheller / Zerschellerteile:  6 StĂŒck
– Deutsche Bomben 4 kg 1. Weltkrieg:   2 StĂŒck
– Carbonitbomben 1. Weltkrieg:  ca. 10 StĂŒck
– Ankertaumine:  1 StĂŒck
– 15mm Brandsprenggranaten:  43 StĂŒck
– 2cm Flak Munition:  137 StĂŒck
– 7,62mm Patronen / HĂŒlsen:  22 StĂŒck

– Betonbruch ca. 250 to
– Buntsandstein ca. 200 to
– Stahlschrott ca. 20 to
– Autoreifen ca. 8 to

Insgesamt wurden ca. 1.300 Störkörper grĂ¶ĂŸer als 50 kg geborgen. Anschließend die mit Sand gefĂŒllten BigBags und die Container, die als Splitterschutz fĂŒr die KampfmittelrĂ€umung gedient haben, zurĂŒckgebaut. Auch der SĂŒddamm ist somit wieder benutzbar.

RĂŒckbau Splitterschutzwand

RĂŒckbau Splitterschutzwand

SĂŒddamm - RĂŒckbau der Kontainer

SĂŒddamm – RĂŒckbau der Container

SĂŒdkaje und SĂŒddamm

SĂŒdkaje und SĂŒddamm

Einwohnerversammlung auf Helgoland – HGH informiert ĂŒber den Stand des Ausbaus der HelgolĂ€nder HĂ€fen

Im Rahmen der Einwohnerversammlung am 19.11.2014 hat die HGH ĂŒber die aktuellen Entwicklungen des Ausbaus der HelgolĂ€nder HĂ€fen berichtet.

Folgende SachstÀnde wurden prÀsentiert:

  • Aktueller Sachstand BauausfĂŒhrung Vorhafen / SĂŒdkaje
  • Aktueller Planungsstand Binnenhafen / SĂŒdostufer
  • Aktueller Planungsstand „Heliport“
  • Aktueller Stand technische Machbarkeitsstudie „Verkehrsanlandung“

Die PrÀsentation können Sie unter folgendem Link herunterladen:

 

 

 

 

PrÀsentation-Einwohnerversammlung